• Verstehen, was ein REIT wirklich macht und welche Eigenheiten, Vor- und Nachteile er hat.
  • Erst das Geschäftsmodell kennen lernen, dann mit Kennzahlen vergleichen.
  • Fokussierung auf das Wichtigste, statt Geschichte und technische Details.
  • Überblick über die große internationale Auswahl an REITs verwirrt.
  • 73 REITs aus allen denkbaren Kategorien.
Buch „REITs und Immobilienaktien verstehen“

Mit diesem Artikel möchte ich mein Buch „REITs und Immobilienaktien verstehen“ vorstellen. Das Buch ist die erste Veröffentlichung aus der Buch-Reihe „REITs Atlas“ und beschäftigt sich mit dem Verständnis von REITs im Allgemeinen, den Unterschieden und Eigenheiten der REITs-Branchen und stellt insgesamt 73 unterschiedliche REITs mit ihren Geschäftsmodellen vor.

Das Buch habe ich im Grunde für mich selbst geschrieben, denn als ich mich selbst mit Aktien und REITs beschäftigt habe, hat es das Buch, was ich für mich selbst gebraucht hätte, noch gar nicht gegeben.

Der Buchmarkt für REITs in Deutschland ist immer noch sehr dürftig, denn es gibt maximal 3 brauchbare Bücher. Die Standards auf diesem Gebiet (hauptsächlich Bücher von Luis Pazos) sind zwar gut recherchiert, haben aber den Nachteil, dass sie sehr viel Historie zur Entwicklung der REITs in den 70er Jahren bieten und voll von trockener Theorie sind. Kurz gesagt: Eine Menge Wissen und schmückendes Beiwerk, dass einem Investor bei seiner Anlageentscheidung nicht wirklich voran bringt. 

Hinzu kommt, dass das Angebot an börsennotierten REITs, gerade international, sehr umfassend und wenig übersichtlich ist. So gibt es in den USA mehrere hundert REITs, die sich von ihrer Geschäftstätigkeit und vom Namen her nicht wirklich klar voneinander abheben. 

Was mir als früher REITs-Investor also gefehlt hat, ist ein Ort, an dem alle relevanten Informationen zusammengefasst sind, um zu verstehen: Was macht ein bestimmter REIT also wirklich? Das von mir verfasste Buch soll diese Fragen anschaulicher und praxisnaher beantworten.

Der Schwerpunkt des Buches liegt nun darin, die einzelnen Firmen im Detail zu beschreiben. Denn beispielsweise gibt es in den USA ca. 20-30 Retail-REITs, also Firmen, die ihre Gebäude an Einzelhändler vermieten. Doch es macht einen sehr großen Unterschied aus, ob es sich um große Malls handelt oder kleinere Gebäude für Supermärkte, Tankstellen oder Restaurants. Ebenso wichtig ist es, zu erfahren, ob diese Gebäude in großen Metropolen wie New York, London oder Chicago liegen oder eher in ländlichen Regionen im mittleren Westen der USA. Die aktuellen Ereignisse im Zuge der Corona-Krise haben noch einmal unterstrichen, wie wichtig es ist, diesen Unterschied zu kennen. Denn die Kursentwicklung der beispielhaft vorgestellten Retail-REITs liegen himmelweit auseinander – je nachdem ob es sich um Shopping-REITs oder solche der Basis-Lebensmittelversorgung handelt. (In meiner Blog-Reihe „REITs und die Corona-Krise“ habe ich dies ausführlicher analysiert: Teil 1, Teil 2, Teil 3).

Das Buch beschreibt die Geschäftsmodelle von insgesamt 73 REITs genau so, dass Sie o.g. Unterscheidung schnell verstehen können. In anderen Büchern oder auf Finanz-Websites finden Sie zwar alle notwendigen Kennzahlen (diese gibt es im Buch natürlich auch!), aber aus diesen können Sie noch lange nicht herauslesen, wie sich ein REIT in einem bestimmten Szenario verhalten könnte oder wo seine Stärken und Schwächen liegen. 

„REITs und Immobilienaktien verstehen“ bietet einen großen Überblick über das ganze REITs-Universum. Dabei werden sowohl die absoluten Klassiker und Branchen-Standards genannt, wie auch ganz versteckte Geheimtipps und außergewöhnliche Geschäftsmodelle, von denen man sonst nirgendwo liest. 

Seit der zweiten Überarbeitung wurden umfangreiche Grafiken mit in das Buch integriert. So wurden die wichtigsten Eigenschaften durch kleine Symbole gekennzeichnet, an denen man beim Durchblättern sofort erkennt, ob es ein REIT nach dem eigenen Geschmack ist. Beispiele hierfür sind: Ob der REIT gewöhnlich über oder unter seinem Buchwert notiert, ob er eine hohe oder niedrige Rendite oder Verschuldung aufweist, nachhaltig ist oder wie sein Rating lautet. 

Zu jeder Kategorie werden mindestens zwei Firmen vorgestellt und miteinander  hinsichtlich ihrer Eigenheiten und des Geschäftsmodells verglichen. Zu diesen Kategorien werden REITs vorgestellt:

  • Equity-REITs,
  • Hotel-REITs,
  • Residential-REITs,
  • Studentenwohnheime-REITs,
  • Office-REITs,
  • Healthcare-REITs,
  • Retail-REITs,
  • Industrial-REITs,
  • Datacenter-REITs,
  • Self-Storage-REITs,
  • Gefängnis-REITs,
  • Timber-REITs,
  • Landwirtschafts-REITs,
  • Infrastruktur-REITs,
  • Casino-REITs, und
  • Mortgage-REITs.

Der Schwerpunkt liegt auf den USA, es gibt aber auch einige Ausblicke nach Deutschland, Großbritannien, Kanada und Hong Kong. Wer sich mehr für den asiatischen REITs-Markt interessiert, der wird mit dem demnächst veröffentlichten Buch „REITs in Asien“ bestens informiert werden.

Demnächst erhältlich: „REITs in Asien“

Wer nach der Lektüre der Bücher REITs-Geschäftsmodell gefunden hat, die er spannend findet, kann anschließend mit einer genauen Analyse der Kennzahlen beginnen. Das Buch sollte jeden Anleger bestens vorbereitet haben. Zum ersten Vergleich der REITs sind die Kennzahlen im Buch bestens geeignet. Da sie jedoch statisch sind, gibt es für jeden Käufer einen gratis Zugang zur Live-Datenbank. In dieser sind alle REITs aus dem Buch aufgelistet und werden minütlich mit aktuellen Börsenkursen und daraus abgeleiteten Kennzahlen versorgt.

Ausschnitt aus der Live-Datenbank